Hagebutte: Vielseitiger Nutzen als Heilpflanze

Mit Sicherheit haben Sie schon einmal Hagebuttensaft getrunken und schätzen das angenehm herbe und ungemein erfrischende Aroma, das die Hagebutte in Ihrem Tee ausströmt. Zugleich ist die Blüte der Hagebutte in vielerlei Hinsicht gut für die Gesundheit, sodass der Hagebuttentee als einer der besten Heiltees überhaupt gilt, und zwar mit langer, bis in die Antike zurückreichender Tradition. So verdankt die Liebesgöttin Aphrodite ihrer Schönheit nach der griechischen Mythologie der Kost der Hagebutte. Die bekömmliche und extrem vitaminreiche Pflanze hilft nachweislich bei der Stärkung des Immunsystems, stärkt die Atemwege, beugt gegen Rheuma vor, ist gut gegen Cholesterin und fördert Nieren und Verdauung, die belebende Wirkung hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit, und die vielseitige Winterpflanze trägt zur besseren Regeneration der Haut bei, die so einen glänzenderen und reineren Anstrich erhält.

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Anwendungen

Doch nicht nur in Tees können die Hagebutten eingesetzt werden. Als Mus oder Marmelade machen sie eine gute Figur, als Wein oder Likör fördern sie das gesellige Beisammensein zu festlichen Anlässen und Hagebutte kann als Füllung zu bestimmten Gerichten verwendet werden. Als Spezialität gilt z. B. der Böhmische Karpfen. Auch als Zutat in Suppen schmeckt die Hagebutte ausgezeichnet, die in der Küche generell ein gutes Gewürz ist. Das Öl der Hagebutte kann zudem für die Hautpflege genutzt werden, wo ihre Fähigkeiten zur Regeneration der Haut am effizientesten genutzt werden können.

Hinweise für die Anpflanzung

Insofern sprechen gute Gründe dafür, diese Heilpflanze auch in Ihrem Garten anzubauen. Zudem geben die zarten weißen und blassrosa bis intensivrosa Blüten sowie die späteren roten Knospen der Hagebutte auch optisch etwas her. Hagebutten benötigen Luft und Sonnenlicht, was bei der Anpflanzung berücksichtigt werden sollte. Bei der Bodenbeschaffenheit hat sie keine besonderen Ansprüche, sodass sie auf normaler Gartenerde gut wachsen sollte. Hagebutten sollten im Frühjahr oder Herbst angepflanzt werden, wobei Frost vermieden werden sollte. Dabei sollte die Erde in einer Tiefe von zwei Spatenlängen aufgelockert und die Pflanze an der Wurzel befeuchtet werden. Damit die Pflanze besser gedeihen kann, sollte Kompost, Stallmist und mineralhaltiger Dünger in das Pflanzloch beigegeben werden. Nach getaner Arbeit hilft eine erste Bewässerung der Pflanze für den Start.

Bewässerung und Pflege

Die Hagebutte gilt als pflegeleichte Pflanze. Sie benötigt kaum Zusatzbewässerung, die allenfalls bei andauernder Hitze nötig ist und kaum Zusatzdüngung. Lediglich im Herbst und Frühjahr freut sich die Pflanze über eine leichte Kompostierung und Auflockerung der Erde. Zu beachten ist, dass der Boden nicht vollkommen austrocknen darf, weswegen der Boden an Frosttagen im Winter aufgelockert und bewässert werden sollte.

Die Hagebuttensaison

Die Hagebutte blüht im Juni und Juli, wo sich ihre weißen und rosa Blüten zeigen. Im August und September sind die Blüten zur typischen rotleuchtenden Hagebutte herangereift. Dann ist es so weit und die Hagebutte kann geerntet und genutzt werden. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dieser schönen und so vielseitig nutzbaren Pflanze und dafür viele gute Ideen!

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